Zinkanoden

Schütze dein Boot vor Korrosion

Zinkanoden schützt dein Boot vor galvanischer Korrosion – ein kleines Teil mit großer Wirkung.

Welche Anode die richtige ist, hängt von Revier, Material und Montageposition ab. Salz‑, Brack‑ und Süßwasser benötigen unterschiedliche Legierungen.

Maße, Lochabstand und Form müssen exakt passen, damit die Anode sauber arbeitet.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Kann ich Zinkanoden auch im Süßwasser verwenden?
Nein, Zinkanoden funktionieren im Süßwasser nicht zuverlässig, weil der elektrische Widerstand des Wassers zu hoch ist. Für Binnenreviere brauchst du Magnesiumanoden, die dort das richtige Elektrodenpotenzial mitbringen.
Wie messe ich meine alte Wellenanode aus, damit die neue passt?
Wichtig sind der Innendurchmesser der Bohrung, der Lochabstand der Befestigungsschrauben und die Länge der Anode. Am besten nimmst du die alte Anode ab und misst diese drei Werte direkt nach – Herstellerangaben im Handbuch deines Antriebs helfen zusätzlich.
Wie oft muss ich Zinkanoden wechseln?
Als Faustregel gilt: Wenn eine Anode auf etwa die Hälfte ihres ursprünglichen Volumens abgebaut ist, sollte sie ersetzt werden. Bei ganzjährigem Wasserliegeplatz im Salzwasser kann das schon nach einer Saison der Fall sein.
Meine neue Anode ist nach einer Saison kaum angetastet – ist das ein gutes Zeichen?
Nicht unbedingt. Eine kaum verbrauchte Anode deutet oft auf schlechten elektrischen Kontakt hin, etwa durch Farbe oder Rost zwischen Anode und Metallfläche. Der galvanische Kreislauf ist dann unterbrochen und die Anode schützt nicht richtig – Kontaktflächen prüfen und blank putzen.