Yachtfarben & Antifouling

Schütze und pflege dein Boot nachhaltig

Je nach Untergrund, Revier und Nutzung brauchst du unterschiedliche Produkte und Schichtaufbauten.

Verbrauch, Trocknungszeit und Vorarbeit sind entscheidend, damit das Ergebnis hält.

So bleibt der Rumpf geschützt – und die Optik stimmt gleich mit.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Kann ich neues Antifouling direkt auf den alten Anstrich auftragen?
Das kommt auf die Verträglichkeit der Systeme an. Selbstpolierendes Antifouling lässt sich in der Regel überschichten, wenn das Produkt gleicher Basis ist. Bei Wechsel zwischen Hart- und Weichantifouling oder unterschiedlichen Herstellersystemen ist oft Abschleifen oder Abnehmen notwendig – die Herstellerangaben sind hier verbindlich.
Welches Antifouling eignet sich für Binnengewässer und Seen?
In vielen Binnengewässern sind stark biozidhaltige Antifoulings nicht zugelassen oder unerwünscht. Für Süßwasser gibt es speziell formulierte Varianten mit reduzierten oder ohne Biozide, die Bewuchs durch physikalische Wirkung hemmen. Prüfe außerdem die lokalen Vorschriften deines Reviers.
Wie viele Lagen Antifouling sollte ich auftragen?
Die meisten Produkte empfehlen zwei Lagen als Minimum, in stark bewuchsbelasteten Revieren oder bei Booten, die lange im Wasser liegen, auch drei. Besonders gefährdete Stellen wie Kiel, Ruder und Wasserlinie profitieren von einer zusätzlichen Lage.
Was ist der Unterschied zwischen Ein- und Zweikomponenten-Yachtfarben?
Einkomponentenfarben sind einfacher zu verarbeiten und gut für kleinere Ausbesserungen oder weniger beanspruchte Flächen. Zweikomponentenfarben härten chemisch aus, sind deutlich widerstandsfähiger gegen Abrieb, Kraftstoff und UV-Strahlung und halten bei guter Vorarbeit mehrere Saisons. Die Verarbeitungszeit nach dem Anmischen ist begrenzt.