Schäkel

Sorge für solide, dichte Deckslösungen

Schäkel umfasst klassische Decksbeschläge und Befestigungsteile, die im Alltag oft übersehen werden – bis sie fehlen.

Hier zählen genaue Maße, Material und eine saubere Montage. Edelstahl ist langlebig und korrosionsbeständig, Messing und Bronze sind traditionell und robust.

Mit der richtigen Auswahl sitzt alles fest, sauber und dauerhaft dicht.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Wie erkenne ich, welche Größe Schäkel ich brauche?
Maßgeblich sind der Innendurchmesser des Bügels (muss zur Verbindungskomponente passen, z. B. Kettenglied oder Öse) und die angegebene Bruchlast. Vergleiche die Bruchlast des Schäkels immer mit der des schwächsten Glieds in der gesamten Verbindungskette, und plane einen ausreichenden Sicherheitsfaktor ein.
Muss ich Schäkel an der Ankerkette sichern?
Ja, unbedingt. Unter dem wechselnden Zug beim Ankern kann sich ein ungesicherter Bolzen herausdrehen. Den Bolzen handfest anziehen und anschließend mit Seizing-Draht sichern, der durch das Loch im Bolzen und um den Bügel geführt wird.
Ist Edelstahl-Schäkel immer besser als verzinkter Stahl?
Für den dauerhaften Einsatz auf Salzwasser ist Edelstahl klar im Vorteil, weil Zinkschichten auf Dauer korrodieren und den Stahl darunter angreifen. Verzinkter Stahl kann für temporäre oder landbasierte Anwendungen sinnvoll sein, gehört aber nicht an dauerhaft wasserberührte Stellen einer Segelyacht.
Was tun, wenn der Bolzen eines Schäkels festgerostet ist?
Kriechöl einwirken lassen und dann vorsichtig mit einem passenden Werkzeug (Münze oder Bolzenschlüssel) lösen – nie mit Rohrzange, weil der Bolzenkopf dabei beschädigt wird. Ist der Schäkel stark korrodiert, lieber tauschen als weiter verwenden; ein gerissener Schäkel unter Last kann gefährlich werden.