Reling

Sorge für solide, dichte Deckslösungen

Reling umfasst klassische Decksbeschläge und Befestigungsteile, die im Alltag oft übersehen werden – bis sie fehlen.

Hier zählen genaue Maße, Material und eine saubere Montage. Edelstahl ist langlebig und korrosionsbeständig, Messing und Bronze sind traditionell und robust.

Mit der richtigen Auswahl sitzt alles fest, sauber und dauerhaft dicht.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Welcher Edelstahltyp ist für Relingsbeschläge am Salzwasser empfehlenswert?
Für den Einsatz auf See solltest du auf A4-Edelstahl (Werkstoffnummer 1.4401 oder 1.4404, auch als 316er bekannt) achten. Er ist deutlich salzwasserbeständiger als A2 und hält auch längerer Spritzwasserbelastung stand, ohne zu rosten oder anzulaufen.
Wie messe ich den richtigen Durchmesser meiner Relingstütze?
Miss mit einer Schieblehre den Außendurchmesser des vorhandenen Rohres an einer unverformten Stelle – üblicherweise direkt unter dem oberen Bügel. Gängige Maße sind 22 mm und 25 mm, aber Abweichungen sind häufig, besonders bei älteren oder nicht europäischen Booten.
Kann ich Edelstahlbeschläge direkt auf Aluminiumdeck oder Aluminiumreling montieren?
Das solltest du vermeiden, weil Edelstahl und Aluminium in Verbindung mit Elektrolyt (Salzwasser) ein galvanisches Element bilden, das das Aluminium angreift. Trenne die Materialien mit einer Kunststoffunterlage oder wähle Bronzebeschläge, die galvanisch verträglicher mit Aluminium sind.
Welches Dichtmittel eignet sich für die Montage von Relingsfüßen auf dem Deck?
Bewährt haben sich dauerelastische Polysulfid- oder Polyurethanmassen, die auch unter Schraubköpfen gut haften und sich mit den Bewegungen des Rumpfes mitbewegen. Silikonmassen solltest du vermeiden, weil sie schlecht haften und schwer nachzulackieren sind.