Propeller & Zubehör

Halte deinen Antrieb zuverlässig am Laufen

Die korrekte Zuordnung spart Zeit und schützt den Motor. Seriennummer, Motortyp und Baujahr sind die wichtigsten Infos.

Bei Propellern zählen Durchmesser, Steigung und Drehrichtung.

So bleibt dein Antrieb effizient, sparsam und zuverlässig.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Wie lese ich die eingravierten Angaben auf meinem alten Propeller?
Die Gravur zeigt üblicherweise Durchmesser x Steigung in Zoll, zum Beispiel 13 x 17. Der erste Wert ist der Propellerdurchmesser, der zweite die Steigung – also der theoretische Vorschub pro Umdrehung. Drehrichtung und Nabentyp stehen manchmal ebenfalls auf dem Propeller oder im Motordatenblatt.
Muss ich beim Propellerwechsel auch die Nabenhülse tauschen?
Nicht zwingend, aber empfehlenswert: Nabenhülsen aus Gummi oder Kunststoff verschleißen mit der Zeit und verlieren ihre Dämpfungswirkung. Bei einer Grundberührung sind sie oft beschädigt, auch wenn es äußerlich nicht sichtbar ist. Im Zweifel lieber mitbestellen – sie sind günstig und einfach zu wechseln.
Was ist der Unterschied zwischen einem rechts- und einem linksdrehenden Propeller?
Rechtsdrehende Propeller drehen im Vorwärtsgang im Uhrzeigersinn, linksdrehende entgegen. Die meisten Einmotorenboote haben rechtsdrehende Propeller. Bei Gegenläufigen Doppelpropeller-Antrieben und bestimmten Z-Antrieben wird eine Seite linksdrehend verbaut – hier unbedingt die Motorunterlagen prüfen, denn ein falsch drehendes Modell lässt sich nicht montieren.
Woran merke ich, dass mein Propeller die falsche Steigung hat?
Zu hohe Steigung: Der Motor erreicht seine Nenndrehzahl nicht mehr, läuft schwer und überhitzt schneller. Zu niedrige Steigung: Der Motor dreht über die Nenndrehzahl hinaus, Höchstgeschwindigkeit und Effizienz sinken. Beides schadet dem Motor langfristig – die optimale Steigung lässt den Motor im Volllastbetrieb genau in seinem angegebenen Drehzahlbereich laufen.