Batteriemanagement

Stabilisiere dein Bordnetz mit System

Spannung, Leistung und der Batterietyp müssen zueinander passen, damit dein System stabil bleibt.

Auch die Dimensionierung von Kabeln und Sicherungen ist wichtig, damit es sicher und effizient funktioniert.

So läuft die Bordelektrik zuverlässig – vom Start bis zum Ankerplatz.

Entdecke Varianten, Materialien und Ausführungen, die für den maritimen Einsatz gebaut sind. So findest du Ausrüstung, die an Bord zuverlässig bleibt – Saison für Saison.

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Deine Fragen / Unsere Antworte

Brauche ich ein Trennrelais oder einen DC-DC-Lader, um Starter- und Verbraucherbatterie zu trennen?
Ein Trennrelais ist die einfachere und günstigere Lösung und reicht für viele Boote mit gleicher Batteriechemie. Ein DC-DC-Lader ist sinnvoll, wenn die Batterien unterschiedliche Typen haben – zum Beispiel Blei als Starter und Lithium als Verbraucherbatterie – weil er die Ladekennlinie aktiv anpasst.
Welchen Batteriemonitor brauche ich, und wo wird der Shunt eingebaut?
Der Shunt wird in die Minusleitung zwischen Batterie und allen Verbrauchern eingebaut – alle Ströme müssen durch ihn fließen, sonst stimmt die Messung nicht. Die Anzeige selbst kommt ins Cockpit oder an eine gut sichtbare Stelle am Steuerstand.
Kann ich ein normales Ladegerät für Lithium-Akkus an Bord verwenden?
Nein. Lithium-Akkus (LiFePO4) brauchen eine exakt angepasste Ladekennlinie ohne die übliche Erhaltungsladung, die Bleiakkus bekommen. Ein falsches Ladegerät kann die Zellen dauerhaft schädigen oder im schlimmsten Fall gefährlich werden.
Wie berechne ich, ob meine Lichtmaschine die Bordbatterien im Fahrbetrieb ausreichend lädt?
Faustregel: Die Lichtmaschine sollte mindestens 25 Prozent der gesamten Batteriekapazität als Ladestrom liefern können – bei 200 Ah also mindestens 50 A. Bedenke dabei, dass Spannungsabfall über das Kabel und Verluste durch ein Trennrelais den tatsächlich ankommenden Strom reduzieren.